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Studentisches Wohnen erleichtern

Kröger: „Es ist unverantwortlich, dass die Landesregierung nichts unternehmen will, die Misere auf dem Wohnungsmarkt für Studierende zu beseitigen. Diese müssen inzwischen häufig über ihre finanziellen Belastungsgrenzen hinausgehen, um ihre Miete bezahlen zu können. Das gilt auch für Rostock und Greifswald. Seit 2010 sind die Mieten gerade in hochschulnahen Lagen um bis zu 70 Prozent gestiegen. Dieser Trend muss gestoppt werden. Nach Angaben des Deutschen Studentenwerkes (DSW) fehlen bei einer empfohlenen Unterbringungsquote von mindestens 15 Prozent in M-V über 1000 Wohnheimplätze – besonders in Rostock und Greifswald. Hier muss mit mehr Plätzen gegengesteuert werden, auch um den Druck auf den Wohnungsmarkt in Innenstadtlagen insgesamt zu senken.“ Kolbe: „Die Landesregierung lässt die Studierenden im Regen stehen. Vor dem Hintergrund der heute angekündigten Mehranstrengungen bei der Internationalisierung der Hochschulen ist dies zynisch. Gerade dabei ist eine ausreichende Zahl von zusätzlichen Wohnheimplätzen ein Schlüssel zum Erfolg. Für ausländische Studierende sind die Wohnheime oft der erste Anlaufpunkt auf der Suche nach Wohnraum.“

Die komplette Rede finden Sie: hier

Die Internationalisierung unserer Hochschulen verbessern

Grundsätzlich ist das Ansinnen von CDU und SPD zu begrüßen. Leider haben es die Regierungskoalitionen vermieden, klare Zielsetzungen in ihrem Antrag zu benennen. Deshalb hat meine Fraktion einen Änderungsantrag eingebracht. Die Hochschulen brauchen bei ihren Planungen verlässliche Aussagen, worauf sie sich finanziell einstellen können. Absichtsbekundungen allein reichen nicht. Statt eventuell bis zu einer halben Million Euro für die große Aufgabe Internationalisierung in Aussicht zu stellen, wollte meine Fraktion absichern, dass dafür mindestens eine halbe Million Euro bereitgestellt wird. Statt nur Studierende und Lehrende aus vorsortierten Ländern nach M-V einzuladen, steht meine Fraktion für weltoffene Hochschulen für Studierende und Lehrende aus aller Welt. Unser Antrag wurde leider abgelehnt. Wir werden ganz genau darauf achten, ob CDU und SPD die Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung mehr als ein Schaufensterantrag wert ist. Den Versprechungen müssen jetzt Taten folgen.

Die komplette Rede finden Sie: hier

Für die Sicherheit unserer Kinder - Richtig schwimmen von Anfang an

Flächendeckender kostenfreier Schwimmunterricht – das muss drin sein

Zur heutigen Aussprache im Landtag „Richtig Schwimmen von Anfang an“ erklärt der sportpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Schwimmen zu können ist gerade in einem Land mit langer Küste und vielen Seen wichtig. Mit der Situation des Schwimmunterrichts sieht es in M-V allerdings finster aus. An 17 Grundschulen des Landes findet gar kein Schwimmunterricht statt, obwohl dies im Landesrahmenplan verbindlich vorgesehen ist. Damit Kinder trotzdem Schwimmen lernen können, sind oft das Engagement und der Geldbeutel der Eltern gefordert. Das ist ungerecht und so nicht hinnehmbar, alle Kinder müssen die gleichen Chancen haben.

Voraussetzung für das Schwimmenlernen sind auch entsprechende Sportstätten. Viele Kommunen können sich Bau, Betrieb und Sanierung von ganzjährig nutzbaren Schwimmhallen aber nicht leisten. Hier muss die Landesregierung unterstützend tätig werden und aufhören, bei der Sportinfrastruktur den Rotstift anzusetzen. Gerade die CDU hätte in dieser Hinsicht in den vergangenen Jahren einiges bewegen können, schließlich waren Sport und Sportstätten bis Herbst letzten Jahres vollständig im CDU-geführten Innenministerium angesiedelt.

Meine Fraktion fordert seit langem den kostenfreien und flächendeckenden Schwimmunterricht für die Kinder – in Klassenstufe drei und vertiefend in Klassenstufe fünf. Es ist gut, dass sich die CDU endlich auch zu der Erkenntnis durchgerungen hat, dass hier dringend etwas getan werden muss. Auch wenn die Wahl des Zeitpunktes wohl eher auf die diesjährige Bundestagswahl als auf das Interesse an der Schwimmfähigkeit der Kinder in M-V zurückzuführen ist.“

Die komplette Rede finden Sie: hier

 

Zur Aktuellen Stunde der AfD: "Grenzen Schützen - Solidarität mit Italien"

In meiner Rede zur aktuellen Stunde habe ich die Flüchtlingspolitik der AfD als das bezeichnet, was sie ist: schlicht und einfach menschenverachtend!

Die komplette Reden finden Sie: hier

Namensänderung Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Mein Redebeitrag zum Antrag der AfD - "Namensänderung Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald"

Meine Haltung dazu ist klar: "Die Autonomie der Hochschulen ist für uns ein hohes Gut. Eine Aufweichung wird es mit uns nicht geben!"

Die Universitäten dieses Landes sind eigenständig und bleiben es auch weiterhin, ob es den Rechtspopulisten von der AfD nun passt oder nicht. DIE LINKE und ich werden jedenfalls weiterhin an der Seite der Studierenden und allen anderen Universitätsangehörigen stehen.

Die komplette Rede finden Sie: hier