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Unternehmen müssen sich auf harten Brexit vorbereiten können

Zur Kritik u.a. der Vereinigung der Unternehmensverbände, die Bundes- und Landeregierung würden sich nicht ernsthaft auf einen harten Brexit vorbereiten, erklärt der europapolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Dieser Vorwurf ist durchaus zutreffend. Bundes- und Landesregierung müssen endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen. Es wird immer wahrscheinlicher, dass ein fristgerechtes Austrittsabkommen mit dem Vereinigten Königreich nicht zustande kommt.

Der harte Brexit ist also keine diffuse Gefahr irgendwo in weiter Ferne, sondern inzwischen ein sehr realistisches Szenario. Gerade der Streitpunkt um die irische Insel und die europäische Zollunion wird kaum aufzulösen sein. Die Landesregierung muss die kleinen und mittelständischen Unternehmen des Landes mit einer Informationskampagne aufklären, was im Falle eines harten Brexits auf sie zukommt, damit diese sich vorbereiten können. Die Zeit läuft allen Betroffenen davon.“