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Ungleichbehandlung im Sport endlich beenden

Zur Weigerung von Sportministerin Stefanie Drese, dem Amateur- und Breitensport die gleichen Rechte wie dem Profisport einzuräumen erklärt der sportpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Wenn die Landesregierung aus SPD und CDU ein Profifußballspiel mit 7500 Zuschauerinnen und Zuschauern erlaubt, Veranstaltungen im Amateur- und Breitensport jedoch unter fadenscheinigen Gründen absagt, handelt es sich um eine Kapitulationserklärung, nicht um Sicherheitsvorkehrungen im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung.

Es ist ein Armutszeugnis, wenn die Sportministerin des Landes erklärt, man lasse das Spiel im Ostseestadion zu, weil die Fans sich ohnehin bei privaten Feiern träfen und man die Lage ‚kanalisieren‘ wolle. Offenbar wird das Fußballspiel zugelassen, weil man Angst vor Ausschreitungen hat. Bei einem Leichtathletikfestival des SCN in Neubrandenburg sind Besucherinnen und Besucher nicht zugelassen, weil Ausschreitungen nicht zu befürchten sind.

Potenzielle Gewaltbereitschaft wird damit belohnt, friedliche Sportveranstaltungen werden abgestraft. Das ist inakzeptabel und eine Ohrfeige für alle Sportlerinnen und Sportler sowie im Amateur- und Breitensport Engagierte.“