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Studentisches Wohnen finanzieren statt Mieten explodieren lassen!

Laut einer Studie des deutschen Studentenwerkes reicht selbst der BAföG-Höchstsatz Studierenden nicht, um ihr Leben auskömmlich zu finanzieren. Als einer der Hauptgründe werden die explodierenden Mieten in Universitätsstädten wie Rostock oder Greifswald benannt. Dazu erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:  

„Seit Jahren macht meine Fraktion auf die Unterversorgung mit Wohnheimplätzen aufmerksam. Unsere Vorschläge zur Verbesserung der Situation wurden jedoch von SPD und CDU im Landtag immer wieder abgelehnt. Statt dem privaten Sektor den Neubau zu überlassen - und damit auch privatwirtschaftlich orientierten Mietpreisen - ist eine Initiative des Landes mit Unterstützung des Bundes dringend erforderlich. Damit würde man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Studierenden günstigen Wohnraum schaffen und den Preisdruck auf dem innerstädtischen Wohnungsmarkt abmildern.

 

Die Linksfraktion tritt nach wie vor für die Schaffung eines Landesprogrammes ein, das die Studierendenwerke in Rostock und Greifswald beim Neubau studentischen Wohnens unterstützt. Ein Hauptkriterium muss dabei die Einhaltung des durchschnittlichen Mietniveaus im Rahmen des BAföG sein – überteuerte Wohnheimplätze nützen den Studierenden nichts. Um die Neubauten zu finanzieren, wären Haushaltsüberschüsse oder Entflechtungsmittel des Bundes zu verwenden.“