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„Optionales“ Semester in M-V- Landesregierung sollte auf Studierendenschaften hören

Zur heutigen Telefonkonferenz des Bildungsauschusses erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Dafür, dass am 20.April das erste digitale Semester in M-V beginnen soll, herrscht auf Seiten der Landesregierung große Ahnungslosigkeit, wie dieses Semester zu gestalten ist. Bis jetzt hat man im Schweriner Marstall offenbar weder eine Vorstellung, welche Vorlesungen, Übungen oder Seminare digital überhaupt möglich sind, noch davon, wie viele Studierende diese Angebote von Zuhause nutzen oder eben auch nicht nutzen können. Da ist es mir ein Rätsel, warum die Landesregierung nicht auf die Forderung der Studierendenschaften nach einem optionalen Semester eingeht – zumal sie mit der Nichtanrechnung des Semesters beim BAföG und der Möglichkeit mehr ‚Freischüsse ‘ bei Prüfungen zu erlauben eigentlich schon zwei von drei Kernelementen der Studierendenschaften erfüllt. Es ist zu hoffen, dass es auch beim dritten Kernelement zu der Erkenntnis reicht, dass die Studierenden recht haben: Wer wegen Corona den Nebenjob verloren hat, dem ist mit einem Kredit nicht geholfen. Hier braucht es die Möglichkeit schnell und unkompliziert Hilfen aus dem BAföG-Topf zu beantragen – als nicht zurückzahlbaren Zuschuss. Alles andere würde soziale Härten nach sich ziehen, die mit meiner Fraktion nicht zu machen sind.