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Olympiastützpunkte in M-V: Galgenfrist statt Unterstützung?

Zu Berichten über die Rettung der Olympiastützpunkte in M-V auf Zeit erklärt der sportpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Zwei Jahre Galgenfrist, um Medaillen nach Hause zu bringen und die eigene Existenz als Hochleistungsathletin und -athlet und des unterstützenden Olympiastützpunktes zu rechtfertigen.

Was die CDU hier als Teilerfolg verkaufen will, ist in Wahrheit der Versuch, die Verantwortung für die nachlassenden Erfolge im Spitzensport auf Trainerinnen und Trainer sowie Sportlerinnen und Sportler abzuwälzen. Um Erfolge im Sport zu erzielen, sind gute und breite Nachwuchsstrukturen, hauptamtliche und ordentlich bezahlte Trainerinnen und Trainer erforderlich sowie ausreichend Rückhalt in Schule, Hochschule und Familie.

Spitzensportlerinnen und -sportler können nur unter Spitzenbedingungen entsprechende Leistungen bringen. Dafür sollte sich die CDU im Haushaltsausschuss des Bundestages starkmachen – und nicht Ängste schüren. Ich gehe davon aus, dass der interfraktionelle Antrag auf der kommenden Landtagssitzung für den Erhalt der Olympiastützpunkte auch den CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg entsprechend auf die Sprünge hilft.“