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Offensive für studentisches Wohnen entpuppt sich als Mogelpackung

Knapp 8 Mio. Euro für studentisches Wohnen will die Landesregierung laut Koalitionsvertrag zusätzlich in die Hand nehmen. Dieses Vorhaben erweist sich nun als Mogelpackung, erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Die knapp 8 Mio. Euro für die Sanierung und den Neubau studentischen Wohnens sind angesichts des riesigen Bedarfs eine bescheidene Summe. Da kommt jeder Euro recht, der zusätzlich in das studentische Wohnen fließt. Im November sicherte mir Bildungsministerin Birgit Hesse zu, die 3,9 Mio. Euro, die in die Sanierung des Studentenwohnheimes in der Greifswalder Makarenkostraße fließen sollen, seien nicht Bestandteil des Gesamtbudgets.

Nun musste die Bildungsministerin einräumen, dass diese Mittel doch zum Gesamtbudget gehören, also fast die Hälfte bereits gebunden ist. Damit bleiben für alle anderen Standorte studentischen Wohnens im Land nur noch maximal 4,1 Mio. Euro übrig. Das ist der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Für mich und meine Fraktion ist klar, dass hier dringend mehr getan werden muss, wenn die Hochschulstandorte des Landes ihre Attraktivität behalten sollen.“