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Neuer Hochschulpakt muss Dauerstellen für akademischen Nachwuchs schaffen

Zur den Ergebnissen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Der ´Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken´ ist in der Nachfolge des Hochschulpaktes ein solides Signal für die Hochschulen in M-V. Bis 2023 fließen 1,88 Mrd. Euro aus dem Programm an die Hochschulen in Deutschland, ab 2024 2,05 Mrd. Wieviel davon den Hochschulen in M-V zugutekommen werden, bleibt noch abzuwarten. So oder so ist es allerdings enttäuschend, dass dem einhelligen Wunsch aus der Wissenschaft, die Hochschulpaktmittel jährlich um drei Prozent zu dynamisieren, nicht gefolgt wurde. Wie in Zukunft Inflation und Tarifanpassungen aufgefangen werden sollen, darauf geben die Wissenschaftsminister keinerlei Antwort.

Meine Fraktion erwartet dennoch, dass mit der zugesagten Verstetigung der Mittel auch eine Verstetigung der Stellen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einhergeht. Für Daueraufgaben müssen endlich Dauerstellen geschaffen werden. Unter der Befristung haben gerade die jungen Beschäftigten der Hochschulen viel zu lange gelitten. Der akademische Mittelbau in M-V musste sich oft mit zeitlich befristeten Verträgen zufriedengeben und konnte nur bedingt Zukunftspläne schmieden. Das ist sowohl für die gute Forschung an Hochschulen als auch bspw. bei der Familienplanung von Akademikerinnen und Akademikern an Hochschulen ein Hemmnis, das nun endlich angegangen werden kann. Die Hochschulen und die Landesregierung sind jetzt in der Pflicht.“