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Linksfraktion kritisiert Einmischung der USA bei Nord Stream 2

Zu den angedrohten Zwangsmaßnahmen der US-Regierung, sollte das Projekt Nord Stream 2 weiter verfolgt werden, erklärt der europapolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Für derartige Äußerungen fehlt meiner Fraktion jedes Verständnis. Abgesehen davon, dass es den USA nicht zusteht, sich in ein Projekt zwischen Russland und Deutschland einzumischen, sichert Nord Stream 2 eine weitere Bezugsquelle für Erdgas und trägt zu einer stabilen Energieversorgung Europas, Deutschlands und Mecklenburg-Vorpommerns bei. Zusätzliche Optionen schaffen keine Abhängigkeit, sondern Entscheidungsfreiheit.

Im Interesse einer gesicherten Energieversorgung müssen alle Möglichkeiten in Betracht gezogen und darf nicht nach dem Grundsatz ‚America First‘ verfahren werden. Nord Stream 2 schlägt eine Brücke zu Russland und die ist gerade in der heutigen Zeit bitter nötig.“