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Internierungslager statt Trainingslager? Die Prioritäten des Horst S.

Zu den Medienberichten über eine bevorstehende Schließung der Olympiastützpunkte Kanu und Triathlon in Neubrandenburg und Segeln in Rostock erklärt der sportpolitische Sprecher der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Karsten Kolbe:

„Bundesinnenminister Seehofer beweist erneut, dass integrierende Gesellschaftsfelder wie der Sport ihm eine Dorn im Auge sind und verzichtbar. Wichtiger scheint es ihm zu sein, seine Internierungslager namens ´Ankerzentren´ für Geflüchtete voranzutreiben und auszufinanzieren. Dafür war und ist genug Geld da – für den Botschafter Sport anscheinend nicht. Anders ist die geplante Verstümmelung des Leistungssportes in M-V nicht erklärbar. Ohne irgendwelche rational nachvollziehbaren Gründe und gegen den fachlichen Rat der Expert*innen aus den Verbänden und dem Deutschen Olympischen Sportbund soll hier die Axt an drei der erfolgreichsten Sportarten des Landes gelegt werden, in die gerade im Gesamtumfang siebenstellige Summen investiert wurden. Doch nicht nur finanziell und sportfachlich ist der Vorstoß aus dem Bundesinnenministerium eine Katastrophe. Die Geringschätzung und Abwertung des Sports, die hier offenbar wird, ist ein denkbar schlechtes Signal gerade an Kinder und Jugendliche und an alle Sporttreibenden im Land.

Meine Fraktion sieht den Spitzensport neben dem Breitensport als Leuchtturm, der Menschen zusammenbringt und eine integrierende Funktion hat. Wir werden daher schnellstmöglich das Gespräch mit dem Landessportbund suchen und das Thema ins Parlament bringen.“