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Hochschulen in M-V müssen internationaler werden

Zur Unterrichtung der Landesregierung „Weitere Internationalisierung der Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern“ (Drs. 7/2797) erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Bis zu 500 000 Euro will die Landesregierung bereitstellen, um ausländische Studierende und Lehrkräfte nach M-V zu locken. Das ist auch bitter nötig, belegte M-V doch im bundesweiten Vergleich beim ausländischen Studierendenanteil im Wintersemester 2016/2017 den vorletzten Platz im bundesweiten Ranking. Ganze 7 Prozent der Studierenden im Land waren ausländische Studierende, nur Schleswig-Holstein hatte mit 6,3 Prozent eine noch geringere Quote vorzuweisen. Doch auch bei den deutschen Studierenden, die beispielsweise das ERASMUS-Programm nutzten, um Auslandserfahrungen zu sammeln, reichte es nur für den vorletzten Platz: 1,1 Prozent der Studierenden aus M-V haben 2014 die Angebote des innereuropäischen Austausches wahrgenommen.

Hier muss dringend mehr getan werden. Um die Hochschulen des Landes für ausländische Studierende und Lehrkräfte attraktiver zu gestalten und damit das Ansehen des Wissenschaftsstandortes M-V zu stärken, sind die veranschlagten Mittel nicht ausreichend. Mit Blick auf die im kommenden Jahr anstehenden Haushaltsberatungen wird meine Fraktion daher darauf drängen, die Mittel für den Ausbau der Internationalisierung weiter zu erhöhen. Das stärkt nicht nur Lehre und Forschung im Land, sondern langfristig auch die Wirtschaft, die von prosperierenden Hochschulen immer profitiert.“