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Hansa Rostock ist der Sportministerin offenbar doch nicht so viel wert

Zum Hickhack um die Zuschauerzahlen beim Fußballbundesligisten FC Hansa Rostock erklärt der sportpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Es ist schon erstaunlich und vor allem erklärungsbedürftig, wie Landessportministerin Stefanie Drese mit einem der Aushängeschilder unseres Landes umgeht. Noch vor wenigen Wochen sonnte sich auch die Landesregierung im Erfolg des Aufsteigers, lobte dessen Corona-Hygienekonzept und sich selbst für eine gelungene Corona-Landesverordnung. Heute ziehen andere Bundesländer an Mecklenburg-Vorpommern vorbei, und die Ministerin lässt den Fußballclub mit seinen Fans im Regen stehen.

Meine Fraktion fordert die Gleichbehandlung mit anderen Fußballklubs und die umgehende Zulassung von mehr Zuschauern zum Top-Spiel der 2. Bundesliga am kommenden Samstag als bislang vorgesehen, zumal das Rostocker Gesundheitsamt bereits vor zwei Wochen auf der Grundlage des eingereichten Konzeptes grünes Licht dafür gegeben hat. Die Landesregierung muss die Landesverordnung unverzüglich entsprechend anpassen oder eine Ausnahmegenehmigung erteilen.

Nicht minder erstaunlich ist, dass die Ministerin behauptet, sie sei weiter im Gespräch mit dem Verein – und dieser weiß davon nichts. Auch das ist erklärungsbedürftig, Frau Ministerin.“