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Geschichtsverdrehung bekämpfen – Lehrstühle für Regionalgeschichte wieder einrichten

Zur Forderung des Heimatverbandes M-V, an den Hochschulen des Landes wieder Lehrstühle für Mecklenburgische und Pommersche Regionalgeschichte einzurichten sowie die Europäische Ethnologie bzw. Volkskunde endlich zu einem eigenen Lehrstuhl auszubauen, erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Rechtsextreme und reaktionäre Geschichtsvorstellungen sind auch in M-V auf dem Vormarsch. Diese Art der Verdrehung historischer Fakten, die seit 2006 auch im Landtag angekommen ist und sich seit 2016 fortsetzt, muss von der demokratischen Zivilgesellschaft – und dazu zähle ich auch die Hochschulen - entschieden bekämpft werden. Ein entscheidender Faktor dabei ist die akademische Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte. Die Linksfraktion unterstützt daher die Forderung des Heimatverbandes M-V, endlich die Regional- bzw. Volkskunde in die Lehramtsausbildung zu integrieren. Ziel muss es sein, ein auf Fakten basierendes Geschichtsbild und die Vermittlung eines weltoffenen Heimatbildes in den Schulen weiter zu fördern und zu verstetigen.

Die Linksfraktion wird - auch in Anbetracht der laufenden Verhandlungen zwischen der Landesregierung mit den Hochschulen über die Zielvereinbarungen 2021-2025 - darauf drängen, das Thema in der zweiten Januarwoche im Bildungsauschuss auf die Tagesordnung zu heben. Dazu werden wir beantragen, den Bildungssauschuss über den Stand der Dinge bei der Eckwertepapierentwicklung in Kenntnis zu setzen.“