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EU-Entscheidung, Einweg-Plastik zu verbieten, ist überfällig

Die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, und der europapolitische Sprecher der Fraktion, Karsten Kolbe, begrüßen die Entscheidung des Europäischen Parlaments, Einweg-Plastik verbieten zu wollen:

Bernhardt: „Dieser Schritt ist längst überfällig und wird auch von den Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland mitgetragen. Bereits im Jahr 2017 haben sich in einer repräsentativen Forsa-Umfrage fast 90 Prozent der Befragten für eine Reduzierung von Lebensmittelverpackungen ausgesprochen. Die Müllberge wachsen rasant weiter und auch die Verschmutzung der Weltmeere hat längst jedes tolerierbare Maß überschritten. Leider wird das in der Politik nicht überall so gesehen. So haben SPD und CDU erst im März dieses Jahres einen Antrag meiner Fraktion im Landtag zur Abfallreduzierung abgelehnt. Abfallentsorgung ist offenbar ein zu lukratives Geschäft, als dass man auf Abfall verzichten wollte.“

Kolbe: „Ich bin froh, dass sich die Abgeordneten im Europäischen Parlament für ein solches Verbot ausgesprochen haben. Derartige Regelungen können nur auf internationaler Ebene getroffen werden. Bereits die Ostseeparlamentarierkonferenz hatte im August 2018 auf den Åland-Inseln weitere Anstrengungen für eine saubere Ostsee gefordert. Die Maßnahmen sind ein erster geeigneter Schritt, um der weiteren Vermüllung der Ostsee und unserer Strände entgegenzuwirken, weitere Maßnahmen müssen aber folgen.“