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Erfolge der Talente würdigen, Bundesstützpunkte absichern

Nach dem Medaillenerfolg der Neubrandenburger Leichtathletinnen und Leichtathleten bei den U23-Meisterschaften in Wetzlar haben die Sportlerinnen der Vier-Tore-Stadt nun nachgelegt und bei den European-Youth-Olympic-Festival in Baku eine Bronzemedaille im 100-Meter-Sprint der Frauen erlaufen. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Wieder einmal hat eine Sportlerin aus Neubrandenburg bewiesen, welches sportliche Potential in M-V zu finden ist.

Um solche Leistungen zu erbringen, brauchen Athletinnen und Athleten jedoch leistungsfördernde Bedingungen. Nach wie vor sind jedoch Bundestützpunkte (BSP) - unteranderem in Neubrandenburg - gefährdet, ab 2020 stehen insgesamt drei wesentliche Säulen des Leistungssports in M-V in Frage. Das Land muss hier endlich seine Hausaufgaben machen. Sollten die drei BSP vom Bundesinnenministerium nicht weiter unterstützt werden, müssen SPD und CDU alternative Finanzierungen aufzeigen.

Gute Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler hält man nicht mit warmen Worten im Land. In jüngster Vergangenheit sind bereits mehrere Talente in Bundesländer wie Brandenburg gewechselt, da die Trainingsbedingungen dort besser sind. Diesem Trend muss endlich etwas entgegensetzt werden, statt die Athletinnen und Athleten weiter dem sportförderischen Damoklesschwert aus dem Bundesinnenministerium zu überlassen. Die Linksfraktion wird daher erfragen, welche Initiativen SPD und CDU auf Bundesebene bisher ergriffen haben, um sich für eine Sicherung der BSP einzusetzen und welche eigenen Maßnahmen sie eingeleitet haben um den Leistungssport im Land zu stärken.“