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Einflussnahme der Privatwirtschaft an den Hochschulen entgegenwirken

Zur Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage „Kooperation zwischen Hochschulen und privater Wirtschaft in M-V“ (Drs. 7/158) erklärt der hochschulpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe:

„Jedes Jahr investiert die Privatwirtschaft zweistellige Millionenbeträge in die Hochschullandschaft des Landes. Im Vergleich zu 2015 haben sich diese Mittel im vergangenen Jahr um rund 10 Prozent erhöht. Neben der zu befürchtenden Einflussnahme privater Interessen auf Lehre und Forschung an den Hochschulen ist dabei auch mangelnde Transparenz ein Problem, an der die Landesregierung jedoch offenbar nichts ändern will. 

Aus Sicht meiner Fraktion ist das ein großes Problem, weil kaum nachvollziehbar ist, wer wofür Geld gibt. Wir brauchen hier klare gesetzliche Regelungen, um mehr Transparenz und damit Vertrauen herzustellen. Meine Fraktion fordert deshalb die Einführung einer Drittmitteldatenbank, damit nachvollziehbar wird, wer welche Mittel für Projekte an den Hochschulen des Landes zur Verfügung stellt. Das kann dazu beitragen, dass an den Hochschulen des Landes auch weiterhin im Interesse der Allgemeinheit gelehrt und geforscht wird, statt mit überwiegend öffentlichen Geldern zunehmend privatwirtschaftliche Interessen zu bedienen.“