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Bei der Rostocker Grundschulpädagogik brennt die Hütte

Die personelle und räumliche Entwicklung der grundschulpädagogischen Ausbildung war heute Thema im Bildungsausschuss des Landtages. Dazu erklären die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg und der hochschulpolitische Sprecher Karsten Kolbe:

„Bei der Rostocker Grundschulpädagogik brennt nach Aussage der Landesregierung die Hütte. Die Studierendenzahlen sind im Sinkflug – von 853 in 2017 auf 790 in 2018. Die Stellensituation gerade bei den befristet Beschäftigten ist unklar – die Landesregierung weiß nicht, wie viele der 16 Stellen gegenwärtig besetzt sind und wie sich die Stellensituation nach Auslaufen des Hochschulpaktes 2020 darstellen wird.

In der Grundschulpädagogik herrscht kein regulärer Lehrbetrieb, sondern Flickschusterei. Die wird dann Summer- bzw. Winterschool genannt, womit nichts anderes gemeint ist als Blockseminare in den Semesterferien, um wegen Personalmangels in der Vorlesungszeit nicht angebotene Seminare durchführen zu können. Die neuen Räumlichkeiten in der Rostocker Jacobipassage weisen immer noch technische Mängel und Kapazitätsmängel auf.